in eine neue Umgebung.
Der beste Zeitpunkt für die Eingewöhnung bei einer Tagesmutter hängt stark vom Alter und der individuellen Entwicklung deines Kindes ab – aber es gibt ein paar bewährte Empfehlungen, die Euch helfen können, den Übergang möglichst sanft zu gestalten:
Idealer Zeitpunkt
- Zwischen dem 6. und 24. Lebensmonat: Kinder in diesem Alter sind besonders sensibel gegenüber Trennungen, haben aber auch ein starkes Bedürfnis nach neuen sozialen Erfahrungen.
- Nicht in Übergangsphasen: Vermeide die Eingewöhnung direkt nach einem Umzug, einer Krankheit oder anderen großen Veränderungen im Leben des Kindes.
- Frühzeitig vor Arbeitsbeginn: Plane die Eingewöhnung so, dass du mindestens zwei bis vier Wochen Zeit hast, bevor du wieder arbeitest.
Ablauf der Eingewöhnung (z. B. Berliner Modell)
Die Eingewöhnung erfolgt in mehreren Phasen:
- Grundphase: Eltern begleiten das Kind für 1–2 Stunden täglich über mehrere Tage.
- Erster Trennungsversuch: Am 4. Tag verlässt ein Elternteil kurz den Raum.
- Eingewöhnungsphase: Je nach Reaktion des Kindes wird die Trennungszeit langsam gesteigert.
- Stabilisierungsphase: Das Kind bleibt zunehmend länger allein bei der Tagesmutter.
- Schlussphase: Das Kind ist bereit, sich von der Tagesmutter trösten zu lassen und fühlt sich sicher.

Welcher Zeitpunkt ist der beste? Warum ist das der beste Zeitpunkt?
Tipps und Tricks
Mit unterschiedlichen Alter, reagieren Kinder auch anders.
- Im dem Alter bis zum 6 Monat, ist die Eingewöhnung am leichtesten. Kinder in dem Alter sind noch offen, weil sie erst lernen Bindungen aufzubauen.
- Im Alter von 10 – 14 Monat, steht die erste Bindung bei den meisten Kinder, zu der Person die es am meisten sieht. Diese Zeit nennt man Fremdelphase. Die Bindung kann nur zu einem Elternteil bestehen, weil der andere arbeiten muss. Oder die Oma, weil beide Eltern arbeiten. Im Idealfall besteht aber die Bindung zu beiden Eltern.
- Nach dem 14 Monat wird es wieder leichter mit einer Eingewöhnung.
- Im Internet habe ich auch gelesen, das eine Fremdelphase bis zum 3 Lebensjahr dauern kann, was aber nicht meine Erfahrung ist.
Aus meinen Tipps könne Sie nun selbst erkennen, wann eine Eingewöhnung am sanfteste von statten geht. Für alle Eltern ist es wichtig, das die ersten Schritte so liebevoll als möglich von statten geht.
Wie man den Kindern den Übergang ins Leben erleichtern kann.
- Vertrautheit schaffen: Vorab ein Kennenlernen mit der Tagesmutter und der Umgebung hilft, Ängste zu reduzieren.
- Rituale einführen: Ein Abschiedsritual (z. B. ein Kuss, ein Satz) gibt dem Kind Sicherheit.
- Geduld haben: Manche Kinder brauchen länger – das ist völlig normal.
Jetzt ist noch eine Frage offen.
Welche Situation hilft dem Kind, bei der Eingewöhnung?
Es gibt Eltern, die fragen sich, möchte ich eine Einzelbetreuung oder sollen lieber schon ein paar Kinder anwesend sein?
Wenn ein Kind auf die Welt kommt, begegnet es zuerst der Mutter und dem Vater im Idealfall. Dann eine Ärztin oder Arzt und eine Kinderkrankenschwester. Das Kind wird gleich in eine Gemeinschaft geboren.
Zu Hause angekommen, sind im Idealfall die Eltern, Oma, Opa, Tanten, Onkel und so weiter, zu Begrüßung da. Wieder ist das Baby nicht allein.
Ihr seit meist zu dritt. Euer Kind wird älter und ab dem dritten Monat, beobachtet dein Kind, seine Umwelt.
Sind andere Kinder noch im Raum, wird das Kind dazu angeregt sein Köpfchen zu heben und nachzusehen, was es zu sehen gibt. Es lernt leichter zu grabbeln, weil es sehen möchte wo die Geräuche herkommen. Es lernt schneller zu stehen, weil es alles sehen möchte, usw.
Abgesehen davon, ist der Mensch ein geselliges Wesen, was sich mit anderen Menschen, Kindern und auch Tieren, am wohlsten fühlt.
Also, empfehle ich beim Eingewöhnen, ein paar Kinder zum wohlfühlen.
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