Lernen zu denken.

Natührliche Neugierde

Angeborene Neugierde, offen fürs lernen.

Kinder lieben es zu lernen. Sie können nicht genug bekommen.

Bekommen die Kinder nichts zu lernen, werden sie launisch, hören nicht mehr auf die Eltern, weil das Langweilig ist! Neues Spielzeug sollte ein paarmal vorgemacht werden um die Funktionen kennen zu lernen.

Kinder lieben es und sind mutiger, wenn ein Elternteil anwesend ist.

Spielerische Förderung: Kinder lernen am meisten durch Spiel. Gib ihnen altersgerechte Spielzeuge, die sie herausfordern, wie Stapelbecher, Puzzles oder Bauklötze. Sie fördern motorische und kognitive Fähigkeiten.

Sprache und Interaktion: Sprich viel mit dem Kind, auch wenn es noch nicht antworten kann. Zeige auf Gegenstände, benenne sie und beschreibe, was du tust. Interaktion ist ein wichtiger Bestandteil des Lernens.

Umgebung erkunden lassen: Lasse das Kind in einer sicheren Umgebung selbstständig Dinge erforschen. Indem es Dinge anfasst, sieht und hört, wird es neue Verbindungen im Gehirn knüpfen.

Nachahmung: Einjährige lernen viel, indem sie Erwachsene nachahmen. Zeige ihnen einfache Handlungen, wie das Schlagen auf ein Tamburin oder das Werfen eines Balls.

Geduld und Wiederholung: Kinder in diesem Alter lernen durch Wiederholung. Wiederhole Spiele, Lieder oder Aktivitäten, um sie zu festigen.

Positive Verstärkung: Lobe sie für kleine Fortschritte. Ein Lächeln, Applaus oder freundliche Worte motivieren sie, weiter zu lernen.

Das Wichtigste ist, ihnen die Freiheit zu lassen, in ihrem eigenen Tempo zu lernen, ohne Druck. Lernen ist in diesem Alter etwas Natürliches – du bist dabei, ihre angeborene Neugier zu fördern.

Tipps und Tricks

  1. Mit Gefühlen lernt ein Kind am besten
  2. Teile des Lernens mit Gefühlen unterlegen

Kleine Probleme selbst lösen.

Es ist wunderbar, ein Kind dabei zu unterstützen, kleine Probleme eigenständig zu lösen. Das stärkt nicht nur ihr Selbstvertrauen, sondern auch ihre Fähigkeit, flexibel und kreativ zu denken. Hier sind einige Tipps, wie du das fördern kannst:

  1. Freiraum geben: Lass das Kind erst einmal selbst versuchen, das Problem zu lösen, bevor du eingreifst. Beobachte, wie es an die Sache herangeht, und greife nur ein, wenn nötig.
  2. Hilfestellung statt Lösungen anbieten: Wenn das Kind nicht weiterkommt, gib kleine Hinweise oder stelle Fragen wie: „Was glaubst du, könntest du jetzt tun?“ oder „Hast du schon einmal versucht, es so zu machen?“.

    Einfache Herausforderungen schaffen: Baue im Alltag kleine Herausforderungen ein, wie z.B. das Öffnen einer einfachen Dose, das Finden eines versteckten Spielzeugs oder das Zusammenstecken von Bauklötzen.
  3. Problemlöseschritte spielerisch üben: Kinder lernen gut durch Spiele. Wähle Spiele oder Aktivitäten, bei denen sie herausfinden müssen, wie etwas funktioniert – zum Beispiel Steckspiele, wo Formen in die passenden Löcher gebracht werden müssen.
  4. Geduld und Ermutigung zeigen: Lobe das Kind, wenn es Fortschritte macht oder kreative Ansätze ausprobiert. Das motiviert, auch bei größeren Problemen dran zubleiben.
  5. Geduld und Ermutigung zeigen: Lobe das Kind, wenn es Fortschritte macht oder kreative Ansätze ausprobiert. Das motiviert, auch bei größeren Problemen dranzubleiben.
  6. Vorbilder sein: Zeige, wie du selbst ein Problem löst, und erkläre deine Schritte dabei. Kinder ahmen oft nach und lernen durch Zuschauen.
  7. Das Wichtigste ist, dass das Kind Spaß daran hat, selbst Lösungen zu finden, und sich nicht entmutigt fühlt. Je mehr du es dazu ermutigst, desto sicherer wird es in der Problemlösung.


Das Thema, wie Kinder auf die Entscheidungen ihrer Eltern hören und diese respektieren, ist ein spannender und wichtiger Aspekt der Erziehung. Hier sind einige Ansätze, um Kindern zu helfen, elterliche Entscheidungen zu verstehen und zu akzeptieren:

  1. Klare und altersgerechte Kommunikation: Kinder verstehen Entscheidungen besser, wenn sie wissen, warum sie getroffen wurden. Erkläre dem Kind in einfachen Worten, warum eine bestimmte Entscheidung wichtig ist, z. B. „Wir gehen jetzt ins Bett, damit du morgen genug Energie hast.“
  2. Vorbildfunktion: Kinder lernen durch Beobachtung. Wenn Eltern selbst respektvoll mit Regeln oder Entscheidungen umgehen, geben sie ein gutes Beispiel, das Kinder nachahmen können.Konsequenz zeigen: Wenn Eltern konsistent bei ihren Entscheidungen bleiben, verstehen Kinder, dass die Regeln gelten und nicht verhandelbar sind. Zu viel Nachgeben kann zu Verwirrung führen.
  3. Empathie und Zuhören: Höre auf die Wünsche oder Bedenken des Kindes, bevor du eine Entscheidung triffst. Wenn das Kind sich gehört fühlt, ist es eher bereit, die Entscheidung zu akzeptieren.
  4. Beteiligung fördern: Ab einem bestimmten Alter kannst du das Kind in Entscheidungen einbeziehen. Zum Beispiel: „Möchtest du zuerst deine Hausaufgaben machen oder dein Zimmer aufräumen?“ Das gibt ihnen ein Gefühl von Kontrolle innerhalb vorgegebener Grenzen.Beteiligung fördern: Ab einem bestimmten Alter kannst du das Kind in Entscheidungen einbeziehen. Zum Beispiel: „Möchtest du zuerst deine Hausaufgaben machen oder dein Zimmer aufräumen?“ Das gibt ihnen ein Gefühl von Kontrolle innerhalb vorgegebener Grenzen.
  5. Positiver Umgang mit Grenzen: Vermittle, dass Regeln und Entscheidungen aus Liebe und Fürsorge getroffen werden, nicht aus Strenge. Kinder verstehen mit der Zeit, dass Entscheidungen oft zu ihrem Wohl getroffen werden.
  6. Das Wichtigste ist eine Balance zwischen Führung und Verständnis. Es geht darum, Kindern Sicherheit und Orientierung zu geben, während sie gleichzeitig lernen, eigene Meinungen zu entwickeln und mit Respekt zu kommunizieren.

Beispiel; wo kommt die Trinkflasche hin?

Problem; Eine Regel bei uns ist, die Trinkflasche gehört auf den Kindertisch, wenn der Durst gestellt. Dort steht das Trinken für die Kinder, damit sie immer Umgang zum Trinken haben. ( jeder hat seine Flasche und erkennt sie auch wieder)

Das mögen die Kinder erst nicht und nehmen die Flasche im Arm mit. Doch so haben diese, nicht beide Hände frei zum spielen. Ich übe das mit den Kindern immer und immer wieder. Irgendwann wissen Sie das.

Jetzt kommt die Fase, wo sie zeigen, das sie entscheiden, wo die Flasche hinkommt. Jetzt ist Geduld gefragt, wer hat den stureren Kopf. ( nicht Gewalt, Schimpfen und schreien.)

Ich nehme die Flasche aus der Hand stelle diese immer wieder auf den Tisch. Immer und immer wieder.

Jetzt muss euer Kind die richtige Lösung finden:

  • Schreien * Eltern nachahmen
  • wütend werden * Flasche woanders abstellen
  • Spielzeug herumwerfen * Flasche in der Hand behalten
  • einfach die Eltern ignorieren * Flasche auf den Tisch stellen

Hat Ihr Kind die richtige Entscheidung getroffen, wird es gelobt. Mit Kuscheln, Freude oder Zeit mit den Eltern. Ist es noch nicht die richtige Entscheidung, bedarf es noch etwas Geduld. Keine Sanktionen sondern weiter Geduld und vorleben, was richtig ist.

Wenn der Hunger nach Informationen nicht befriedigt wird, dann beginnen Kinder sich andere Gewohnheiten anzueignen.

  1. Aufmerksamkeit suchen – durch gängeln, Gespräche stören, laut schreien, schuppsen und vieles mehr. Da könnt Ihr bestimmt einiges ergänzen.
  2. Unzufriedenheit – weil das, was es sich vornimmt, nicht gelingt.
  3. Das Kind kann sich nicht gut mitteilen, es wird dadurch nicht beachtet und kann schlecht um Hilfe bitten. Das ist frustrierend für ein Kind. Das macht einsam.
  4. Wird ein Kind nicht Motiviert zu lernen, fehlt ihm Wissen, um sein Leben glücklich leben zu können. Das kann zu einem kurzen Leben führen.
  5. Durch fehlendes Wissen, wird ein Kind unsicher oder wütend und benachteiligt von der Gesellschaft. So ein Kind führt sein Leben mit Gewalt, weil es nicht gelernt hat, wie es richtig geht.

Verlangsamte kognitive Entwicklung: Kinder brauchen Anreize, um ihre Denkfähigkeiten zu entwickeln. Ohne neue Impulse könnten sie Schwierigkeiten haben, Zusammenhänge zu erkennen oder Probleme zu lösen.

Geringere Sprachentwicklung: Kinder lernen Sprache vor allem durch Zuhören und Sprechen. Wenig sprachlicher Austausch kann dazu führen, dass ihre Ausdrucksfähigkeit und ihr Wortschatz langsamer wachsen.

Weniger soziale Kompetenz: Interaktion mit Bezugspersonen und anderen Kindern hilft beim Erlernen von Kommunikation, Empathie und Zusammenarbeit. Ohne diese Impulse könnte es für sie schwieriger sein, soziale Beziehungen zu knüpfen.

Geringere Neugier und Motivation: Kinder, die wenig ermutigt werden, neue Dinge zu entdecken oder Fragen zu stellen, könnten weniger Interesse daran haben, sich Wissen selbstständig anzueignen.

Mögliche Unsicherheit oder Frustration: Wissen hilft Kindern, ihre Umwelt zu verstehen. Wenn ihnen grundlegende Informationen fehlen, könnte das zu Unsicherheit oder Frustration führen, wenn sie mit Herausforderungen konfrontiert werden.

Aber: Kinder sind erstaunlich anpassungsfähig und holen oft vieles durch eigene Neugier nach. Eine inspirierende Umgebung, liebevolle Begleitung und spielerisches Lernen sind die Schlüssel, um ihre Entwicklung bestmöglich zu unterstützen.

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