Wann ist mein Kind wirklich satt.

Woran erkenne ich das?

  • wenn es entspannt ist
  • wenn es nicht mehr saugen mag
  • wenn es eingeschlafen ist
  • Wenn es die Brust losläst
  • Den Flaschensauger ausspuckt

Wie fördere ich meine Milchproduktion ?

Tipps und Tricks

  • Zuerst möchte ich euch ans Herz legen: Nehmt euch ZEIT!
  • Macht es euch gemütlich im Bett oder auf dem Sofa.
  • Könnt ihr euch nicht entspannen, macht Entspannungsmusik an.
  • Ein Hinweis: Die Arbeit rennt nicht weg, die Zeit mit eurem Kind aber schon !
  • Körperliche Berührung
  • Wichtig, regelmäßiges Anlegen an die Brust.
  • Nach dem Trinken die Brüste Abpumpen, wenn das Kind kurzfristig nicht gestillt werden kann.
  • Trinken lassen, bis die Hintermilch kommt und das Kind nicht mehr saugen will.
  • Nochmal: Euer Kind weiß nicht, was es heißt, es eilig zu haben. Hektik macht eurem Kind Angst, verunsichert euer Kind und stellt das Vertrauen infrage. Vertrauen ist für Erziehung unerlässlich.

Beim Sillen: Dein Kind sucht unruhig nach der Brust, wird ungeduldig. Wenn ihr Kind nach dem Hinlegen nicht einschläft und nach einer Stunde wieder weint oder verzweifelt an den kleinen Händchen nuckelt, war es nicht satt. Eine Brust muss richtig ausgetrunken werden, bis nichts mehr rauskommt oder ausgestrichen werden kann. Ausstreichen bedeutet, über die Brust leicht streichen und drücken bis zum Nippel. Kommt nur ein Tropfen hraus, ist sie leer. Das gibt dir die Gewissheit, das dein Kind auch die sättigende Miich getrunken hat.

Ein hungriges Kind kann nicht spielen, es muss immer wieder etwas Trinken.

Das Kind beist in alles hinein, um etwas zum essen finden. Was Instinkt ist.

Ja und ich weis, dass das bei Kindern unter einem Jahr das normal ist.

Doch man kann dabei Unterschiede Entdecken. Hat dein Kind hunger, beist und leckt alles intensiver ab und trinkt unentwegt.

Hintermilch

ist der fettreiche Teil der Muttermilch, der gegen Ende einer Stillmahlzeit fließt und für die Sättigung und Gewichtszunahme des Babys entscheidend ist. Sie entsteht nicht als separate Milchart, sondern durch eine Veränderung des Fettgehalts im Verlauf des Stillens.

🍼 Was ist Hintermilch?

  • Hintermilch ist die Muttermilch, die nach der Vordermilch kommt – also später im Verlauf einer Stillmahlzeit.
  • Sie enthält mehr Fett als die Vordermilch und sorgt dafür, dass das Baby sich satt und zufrieden fühlt.
  • Der Übergang von Vorder- zu Hintermilch ist fließend, nicht abrupt. Es handelt sich nicht um zwei verschiedene Milchsorten, sondern um eine kontinuierliche Veränderung des Fettgehalts.

🧬 Zusammensetzung und Funktion

  • Fettgehalt: Der Fettanteil steigt mit der Dauer des Stillens, da das Fett, das an den Milchzellen haftet, nach und nach gelöst wird.
  • Sättigung: Hintermilch ist wichtig für die Energieversorgung und Wachstum des Babys.
  • Vordermilch hingegen ist dünnflüssiger und dient vor allem der Durststillung.

⏱ Wann kommt die Hintermilch?

  • Sie beginnt zu fließen, je länger das Baby an der Brust trinkt – meist nach einigen Minuten.
  • Es ist wichtig, dass das Baby eine Brust vollständig leert, bevor zur anderen gewechselt wird, damit es genug Hintermilch erhält.

❗ Mythen und Missverständnisse

  • Es gibt keine klare Trennung zwischen Vorder- und Hintermilch – der Übergang ist graduell.
  • Man muss sich nicht stressen, ob das Baby genug Hintermilch bekommt – solange es regelmäßig und effektiv trinkt, ist die Versorgung gesichert.

👩‍⚕️ Tipps für stillende Mütter

  • Stillzeit nicht unterbrechen: Gib deinem Baby genug Zeit an einer Brust, bevor du wechselst.
  • Stillposition und Technik: Eine gute Anlegetechnik hilft dem Baby, effektiv zu trinken und die Hintermilch zu erreichen.
  • Vertraue deinem Körper: Die Milchzusammensetzung passt sich den Bedürfnissen deines Babys an.

Wie du gelesen hast, ist es sehr wichtig, genug Zeit zu haben, damit dein Kind in Ruhe die ganze Brust austrinken kann.

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