
Um mein Kind richtig kennen zu lernen, ist es wichtig, das Kind Lebenslang im Auge zu behalten.
Das ist eine wundervolle Reise!
Dein Baby kennenzulernen bedeutet, seine Persönlichkeit, Vorlieben und Bedürfnisse Stück für Stück zu entdecken. Hier sind einige Wege, wie du eine starke Verbindung aufbauen kannst:
Auf seine Signale achten: Babys kommunizieren durch Blickkontakt, Geräusche, Bewegungen und Gesichtsausdrücke. Beobachte, wie es reagiert, wenn du mit ihm sprichst oder es berührst.
Viel Nähe und Berührung: Kuscheln, sanftes Streicheln und das Tragen in deinen Armen helfen deinem Baby, sich sicher und geliebt zu fühlen.
Mit ihm sprechen und singen: Auch wenn dein Baby noch nicht antworten kann, stärkt deine Stimme seine Bindung zu dir und unterstützt seine Sprachentwicklung.
Spielerisch interagieren: Sanfte Spiele wie „Guck-guck“ oder das Zeigen von bunten Gegenständen fördern seine Aufmerksamkeit und helfen dir, seine Reaktionen kennenzulernen. Geduldig sein: Jedes Baby hat sein eigenes Tempo, um die Welt zu erkunden. Lass es dich führen und beobachte, was es begeistert oder beruhigt.
Routine aufbauen: Wiederholende Abläufe wie Schlafenszeiten, Baden oder Füttern helfen deinem Baby, Sicherheit zu fühlen und seine eigenen Muster zu entwickeln.
Blickkontakt und Lächeln: Dein Baby wird nach kurzer Zeit lernen, dein Gesicht zu erkennen und darauf zu reagieren – es wird bald zurück lächeln und aktiv mit dir kommunizieren.
Tipps und Tricks
- Wenn dein Kind etwas erfolgreich geschafft hat, dann belohne es.
- wichtig, genießt euren Erfolg
- Hab ihr z.B. einen Turm gebaut, spielt damit
- Die Belohnung sollte aus Gefühlen bestehen.
- Kuscheln oder Schmusen
- Zeit mit den Eltern
Ein kleines Kind teilt sich über die Mimik mit, weil es die Sprache noch nicht beherrscht. Mit Mimik teilen kleine Kinder ihre Gefühle mit und deuten auch die Mimik der Eltern. Gute Kommunikation durch Gefühle mit Ihrem Kind:
Tipps und Tricks – Gefühle
- Zeigen sie deutlich ihre Gefühle
- sprechen sie langsam und deutlich
- bitte nicht in Babysprache
- durch das aussprechen auf die gleiche Art, lernen die Kinder Wörter leichter und schneller
Eure Kinder beobachte euch genau, sie sehen auch:
Euer Kind beobachtet euch genau.
- sie lesen in eurem Gesicht auch den Stress und die Ungeduld ( euer Kind bekommt Angst und weint)
- an eurer Gestik, wenn ihr Lustlos seid ( dem Kind macht das Angst, – das ihr es verlasst und wieder weint es, die einzige und erste Sprache die es kennt
- sie spüren, wenn euch, eure Kinder zu viel sind ( die Folge: sie werden wütend, sie ziehen sich zurück und in jeden fall verliert ihr ein Stück Bindung zu eurem Kind )
- Zeitmangel, auch das sehen und spüren eure Kinder ( als Baby gibt es tränen, ab einem Jahr – ungehorsam, Unverständnis – später fehlt die Bindung, um ihrem Kind, erfolgreich das Leben näher zu bringen )
Wie lese ich mein Kinde am besten: sieh deinem Kind ins Gesicht und beobachte wie seine Gestik ist.
Tipps und Tricks
- siehe deinem Kind ins Gesicht – es ist wie ein Buch
- beobachte wie dein Kind sich bewegt – daran kannst du seine Stimmung erkennen
- auch wichtig, wie verhält es sich wenn du dein Kind in den Arm nehmen möchtest – will es nicht auf den Arm, gibt es ein Defizit zwischen euch beiden – dann bist du dran, heraus zu finden was passiert ist
- Es ist auch wichtig unsere Kinder beim ausleben ihrer Gefühle zu Beobachten und Teil zu haben. Kinder müssen erst lernen, was Gefühle sind und wie man mit diesen umgeht.


Lassen Sie ihr Kind nicht allein mit seinen Gefühlen, egal welcher Art. Jedes Kind muss lernen mit seinen Gefühle umgehen, mit unserer Hilfe und Unterstützung. Aber erst nach dem ersten Lebensjahr.



Du wirst mit jedem Tag mehr über dein Kind erfahren – seine kleinen Eigenheiten, seine Lieblingsgeräusche und was ihm Geborgenheit gibt. Genieße jeden Moment!
Unsere Welt ist bunt, voller spontaner Ereignisse, die einmal gut und einmal Schlecht ausfallen kann.
Genau für diese Situationen, ist es wichtig unser Kind gut zu kennen, um es richtig unterstützen zu können.
Es ist nicht möglich im Leben, nur den positiven Teil zu erleben, wir können unsere Kinder nicht vor dem Übel dieser Welt beschützen, so gern wie wir das auch tun würden.
Beispiel: Gefühle ausleben
Ein kleiner Junge, nennen wir ihn Jaime. Von seinen Eltern wurde er dazu angehalten, brav alles zu tun, was die Eltern wollten. In einem gewissen maß ist das richtig. Aber das ist schon ein heftiges Beispiel.
Als das Kind zu mir kam, war er 18 Monate. Der Vater stellt sein Sohn ins Zimmer und ich beobachte ihn. Er bleibt genau auf der Stelle stehen und tut nichts. Das hat mich gewundert. Er wurde vor mir, schon von zwei Tagesmüttern, betreut.
Ich habe mich mit dem Vater unterhalte und er meinte, er ist so, doch es muss einen Grund geben, war er die Tagesmütter gewechselt hat.
Also Augen auf, denke ich. Naja ich bin eine Tagesmutter die alles für Kinder tut, ob eigene oder nicht, ist mir egal. Nun versuche ich Jaime aus der Reserve zu holen. Ich Motiviere ihn, sich Spielzeug zu holen und auf die anderen Kindern, zu zugehen. Nach einer Weile, wurde es besser. Meine betreuten Kinder schlafen Mittags in Reisebetten. Sie lieben es in den Betten zu springen, was schon ein Ritual ist. Jaime allerdings, lag wie eine Zaunlatte im Bett. Natürlich hat er das Springe bei mir gelernt.
Dazu möchte ich jetzt mal alle Eltern ansprechen.
Ein ruhiges Kind ist praktisch. Man kann es irgendwo hinsetzen und es bleibt sitzen. So etwas macht mich sehr traurig. Es gibt leider Tagesmütter, die eine entspannte Betreuung begrüßen und unerfahrenen Eltern, denen das Wissen fehlt um etwas dagegen zu tun.
Nun, der Vater war überrascht, was sein Kind in so kurzer Zeit gelernt hat. Jaime war allerdings noch sehr unausgeglichen, was seine Gefühle angeht.
Ich habe ihn beobachtet, er hat kein Gefühl ausleben dürfen. So etwas kann ich nicht ertragen, ich musste ihm helfen. Wir haben mit lachen angefangen. ich habe ihn gekitzelt, wir haben quatsch gemacht. Jeden Tag hat er mehr gelacht. Er hat gelernt, was meine und deine ist.
Aber er war noch immer ein Pulverfass. Wie habe ich das festgestellt? Das Kind ist unruhig, kann sich auf nichts konzentrieren, lachen oder lächeln – ist unmöglich. Wenn du dein Kind beobachtest, kannst du es spüren. Mir tut das weh, ein Kind so zu sehen.
Tipp und Trick
Nach ein paar Monaten begann er auf dem Weg zu mir, zu schreien und zu weinen. War er dann bei mir war, war alles gut. Das war merkwürdig und neu für mich. Normal weint man manchmal am Anfang, aber nicht auf dem Weg zu mir. Die Eltern haben ihm alles gekauft, einen Roller, er wurde mit Süßigkeiten gefüttert, nichts half. War er dann bei mir, war alles gut, wir haben gespielt, gelacht usw. Irgendwann ist dann die “ Bombe“ geplatzt. Er ist ausgetickt. Er hat geschrien, getobt und Spielzeug herum geworfen. Ich habe ihn auf den Schoß genommen, mich auf den Boden gesetzt und habe ihn austoben lassen. Er konnte endlich den Druck in sich heraus lassen. Gut, das hat mindeste 10 Minuten gedauert, danach ging es Ihm besser. Er hat sich dann in meine Arme gelegt und beruhigt. Den ganzen Tag ging es ihm gut, er spielte entspannt und kein anderes Kind kam zu schaden.
Wie ihr an dem Beispiel sehen könnt, Kinder müssen ihre Gefühle ausleben dürfen. Ruhige Kinder sollten motiviert werden, das Leben zu erkunden. Wir Eltern und Betreuer sollten bei den Kindern sein und den Kindern beistehen, um die Gefühle zu erkennen und wie man am besten damit umgeht.
Bei Fragen zu diesem Thema, schreibt mir gern eine E-Mail: tanjamohler@hotmail.com
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