Zeit und Erziehung

Das Bedeutet sich selbst zu beherrschen und bewusst Entscheidungen zu treffen, sowie diese ohne Ablenkung zu verfolgen.

Mit Gefühlen ein Kind erziehen! Diese versteht ein Kind meist sofort.

Beobachtet die Augen eurer Kinder, da kann man soviel sehen. in den Augen kann man auch sehen, worüber sie Nachdenken, indem man dem Blick des Kindes folgt.

Liebe Eltern!

Ich habe kürzlich im Internet gelesen, das es immer schwieriger wird, Familie und Arbeit unter den Hut zu bekommen. Das ist nicht gut und tut mir leid.

Das hilft aber niemanden, deshalb möchte ich euch ein paar Lösungen anbieten.

Geheimnis: Mit Konsequenz ist sehr vieles möglich, konsequent sein ist manchmal anstrengend, aber sehr, sehr wichtig!

Zeit mit unserem Kind oder Kindern und auch für die Eltern selbst, generieren.

Das bedeutet sich selbst zu beherrschen, bewusste Entscheidungen zu treffen, sowie diese ohne Ablenkung zu verfolgen.

Selbstdisziplin und Konsequenz sind die Zauber Worte.

Geheimnis: Das durchhalten bringt Zeit für die Ganze Familie.

Selbstdisziplin:

Das bedeutet für uns Erwachsene, eigenkontrolliertes Verhalten. Ja das hört keiner gern, ich auch nicht. Doch um erfolgreich zu sein, in allen Lebenslagen ist es wichtig, sich selbst zu kontrollieren, immer sich seinen Aufgaben zu stellen, ohne uns Familie und Fremde darauf hinweisen müssen. Das zu gehört sich neuen Situationen immer wieder zu stellen, neues wissen aneignen.

Das ist besonders bei Erziehung wichtig, wenn man sich Zeit erarbeiten will.

Kinder

Kinder kommen als unbeschriebenes Blatt auf die Welt. Von Natur aus wollen Kinder lernen. Das gilt es zu unterstützen, das ist schon ein wichtiger Punkt. Um das zu bemerken, ist es wichtig, sein Kind immer wieder zu beobachten.

Ihr Kind beobachtet Sie in jeder Lebenslage, von Geburt an. Je nach Alter versucht das Kind Sie nach zu ahmen.

Beispiel: Sie gehen mit ihrem Kind spazieren und das Kind macht das zu Hause mit der Puppe nach.

Beispiel Einkaufen: Sie gehen mit ihrem Kind einkaufen. das Kind bringt von zu Hause ein Einkaufskörbchen mit und sie nehmen sich einen Einkaufswagen. Beide betreten das Geschäft, besprechen was sie einkaufen wollen und legen diese Ware ins jeweilige Körbchen.

Jetzt kommen die Regeln dazu: Das Kind entnimmt nur das aus dem Regal was besprochen wurde. * folgt Ihr Kind nicht, legen die Eltern zum Beispiel das Überraschungsei wieder ins Regal zurück und zwar so oft, bis das Kind das akzeptiert. Die Eltern müssen sich jetzt durchsetzen, ohne schreien, böse oder ungeduldig zu werden. Das kostet jetzt ein paar Minuten, spart aber in der Zukunft viel Zeit. Außerdem wird das Einkaufen, nicht zum Horrortrip.

Das friedlich Erlebnis stärkt die Eltern-Kind Beziehung und verhindert unnötigen Stress für die Eltern. Doch das ist noch nicht alles, zusätzlich verbringen Eltern und Kinder gemeinsam Zeit. Danach sind die Kinder froh wieder alleine Spielen zu können.

Kinder entwickeln mit der Zeit Strategien, um Ihren Kopf durch zu setzten.

Dabei ist es wichtig, das Sie konsequent bleiben.

Es ist auch in Ordnung sich Hilfe zu holen, bei Eltern, Freunden, Nachbarn oder dem Jugendamt.

Beispiele: *Babysitter, gemeinsam Auszeiten organisieren, * bewusst auf nicht wirklich wichtige Dinge verzichten, *die erarbeitete Zeit für die Zeit benutzen – die einem wirklich am Herzen liegen, nur dieses bringt wirklich Erholung, *es ist auch nicht notwendig immer neben dem oder den Kindern zu sitzen, * die Kindern brauchen anregendes Spielzeug alters entsprechend und Zeit

Das einzige was ich immer gemacht habe, meine Kinder im Auge behalten. Einfach leise vorbei gehen, nachsehen womit sich das Kind gerade beschäftigt. Wenn das Kind etwas tut, was ihnen nicht gefällt, später in Ruhe darüber reden. Bei kleinen Kindern im Spiel das Problem entfernen. Die Spielzeit sollte eine Wohlfühlzeit sein.

Wenn die Eltern ihre Kinder immer wieder einmal unauffällig beobachten, können sie besondere Augenblicke erhaschen.

Aber auch Handlungen, die Sie ihren Kindern niemals zugetraut haben.

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans Nimmermehr! Von Martin Luther

„Nie gelernt und trainiert“ Konsequenz für das Erwachsenalter

Das Verhalten der Eltern ihren Kindern gegenüber, wird für die Kinder zur Normalität.

Beispiel: Die Eltern haben die Angewohnheit, nur laut zu reden und schreien und ungeduldig auf das Kind zu reagieren. Für das Kind ist das dann normal. Das Kind wenn es älter ( ab ungefähr dem 18 Monat ) wird, reagiert das Kind dann so auf die Eltern. Kinder lernen durch nachahmen, also schreien sie zurück. Die Eltern sind entsetzt was sich ihr Kind traut, die Eltern anschreien!? Die Eltern schreien zurück und das Kind versteht die Welt nicht mehr. Es bekommt Angst und schreit lauter, weil die Eltern das Vormachen und das ist doch richtig! Sie sehen das nicht anders!

Ich als Mutter und Erzieherin kann jetzt nur sagen Halt, Stopp! Aufhören, alle sind Ruhig. Alle ziehen sich zurück, Kinder ins Kinderzimmer und Eltern ins Wohnzimmer.

Für die Eltern ist jetzt nachdenken angesagt. Will ich das, mit meinen Kindern so haben? Vielleicht ist das für euch auch normal, durch eure Eltern. Doch in eurem Leben wollt ihr das nicht, weil ihr ALLE darunter leidet. Die Bindung ist dadurch in Gefahr. Bei fehlender Bindung, verliert ihr nicht nur das Zuhören eurer Kinder sondern auch den Gehorsam. Um so älter die Kinder werden, umso schwierig wird die Erziehung.

Tipps und Tricks

  • selbst lernen leiser zu Sprechen
  • sich Zeit nehmen bei der Kommunikation mit den Kindern, so hat man selbst eine bessere Kontrolle über die eigene Lautstärke
  • Absolutes Ignorieren wenn das Kind laut spricht, es braucht Zeit um zu verstehen, normal Reden ist auch Okay.
  • Sich gegenseitig und spielerisch daran Erinnern, leise zu sprechen.
  • Codewort, pssst
  • Wenn ihr euch erwischt habt beim laut reden, lacht einfach gemeinsam darüber.

Bewältigungsstrategie, sollte im sicheren Zuhause trainiert werden.

Quelle: Psychologe Ramon Schlembach Social Media als „Coach“

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